Werbung 2: Solidarität mit Yve:tte!

Ohnmächtig der Gewalt entgegen…

Ein Eindruck von der Kundgebung mit dann 50 Menschen vor dem Gericht

Es tut so gut, wenn dir die Seele brennt, du auf die Straße rennst und du zeigst es geht dir nicht gut, dass dir der Kopf zerspringt und du weißt, dass du etwas tun musst. (Herbert G.)

Bericht von der Verhandlung
• 13:50 Uhr: Den Besucher_innen werden sämtliche Handys und Kameras weggenommen und sie werden körperlich durchsucht
• 14:26 Uhr: Die Richterin betritt den Saal: „Wenn hier kein Gehorsam herrscht, kann ich auch Ordnungsgelder verhängen, damit das gleich klar ist.“
• 14:43 Uhr: Das Gericht beschließt, dass die angeklagte Yve/tte auch durchsucht werden soll.
• 14:47 Uhr: Ausführende Organe der Gerichtsbullerei sind Männer, denn so sagt einer zu ihr: „In Ihrem Ausweis steht Sie sind männlicher Natur. Das ist nun mal so.“
• 14:51 Uhr: Yve/tte lässt sich zur Sache ein: „Ich wurde von Männern begrapscht. Zumutung.“ Von den geladenen Polizist_innen ist nur einer erschienen. Einer fehlt unentschuldigt, einer meldete sich krank und einer hat nett mit der Richterin aus seinem Skiurlaub telefoniert.
• 17:30 Uhr: Endlich vorbei – Puh! Yve:tte machte klar, dass die Anklage „Quatsch“ ist, die Staatsanwältin bezeichnete ihre Verletzungen als „drei Kratzer“, drei Zeug_innen unterstrichen die Darstellung von Yve/tte, der Polizist nicht.
Wessen Darstellung für die Gewalt Relevanz haben wird ist klar. Trotzdem ist Solidarität wichtig. Denn es geht weiter: Alles vertagt auf den 06. März 2013 um 8.30 Uhr – Kommt alle! Bestimmt vorher wieder mit Kundgebung.


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