Viva la SPUNK – Vor zehn Jahren…

da gab es schon ne Weile verschiedene linksradikale Zeitschriften in Erfurt. Die bekannteste war wohl die „Spunk“, die jedesmal mit einem anderen Namen auf dem Titel veröffentlicht wurde. So richtige Zeitschriften zum Anfassen. DIY: zusammengebastelt, irgendwie selbst kopiert und zusammengeheftet. Ich habe mich immer gefreut, wenn auf einmal eine neue aufgetaucht ist.
ein foto mit zwei ausgaben der zeitschriften drauf. papier. hefte. selbst kopiert irgendwie und geheftet
In den nächsten Posts habe ich mal zwei Artikel von vor nun 10 Jahren in die Tastatur gehackt, damit die Texte nicht verloren gehen. Da ich keine Ahnung von Theorie und so habe, fand ich den ersten Artikel ziemlich gut, denn da wird erklärt, was kritische Theorie ist – verständlich erklärt! Das Foto habe ich jetzt mal dazu kopiert, so sieht mensch noch klarer, dass es hauptsächlich eine Theorie von Männern™ war. Und ist? Ja, Nein? Hm.
Der zweite Text über „sexuelle Codes“ ist heute noch genauso aktuell. Ist da denn überhaupt viel Theorie dazu gekommen? Nochmal hm. Nun gut, heute heißt es „sexuelles Skripting“. Den spannenden Workshop in Copenhagen habe ich leider dieses Jahr verpasst.
Als das besetzte Haus am Tag der Räumung plattgewalzt wurde, da waren auch einige Spunks darunter.
Kein vergeben! Kein vergessen!


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