Bodo Ramelow beim Einkaufen auf dem Topf & Söhne-Gelände gestört

Im April 2009 wurde das Topf & Söhne-Gelände geräumt, damit Leute wie Bodo Ramelow und sein Schoßhündchen Attila da, wo im Nationalsozialismus Leichenverbrennungsöfen für Buchenwald und Auschwitz hergestellt wurden, in Ruhe einkaufen können. Ramelow

„ist das Gelände in der jetziger Form wohl vertraut.“

Doch Ende Oktober wird sein Einkaufspaß gestört: Die Gewerbetreibenden schalten nicht mehr ihre

„normal übliche Werbung“

das wäre

„überhaupt kein Problem.“

Nein, die Bäckerei Elmi macht Werbung mit „Kuchen, der gerade so verführerisch duftend aus dem Ofen kommt“ und das Gartencenter für billigen Grabbedarf. So etwas geht dann doch ein wenig zu weit und

„passt sprachlich neben Topf und Söhne einfach nicht zusammen.“

Da muss er schon mal mit einer

„gemeinsamen Pressemitteilung reagieren.“

Das heißt, diese zu unterschreiben. Auch wenn der Text für ihn viel zu kritisch formuliert sein dürfte – seinen Namen drunter zu setzen, das ist doch gut für das eigene Image.
Nun kann er weiter beruhigt da einkaufen, wo im Nationalsozialismus Leichenverbrennungsöfen für Buchenwald und Auschwitz hergestellt wurden.


Elmi-Werbung

Die erwähnte Pressemitteilung: hier lesen.
Heute hat die Kampagne „Hände hoch – Haus her“ ebenfalls eine Pressemitteilung zur Werbung auf dem ehemaligem Topf & Söhne-Gelände in Erfurt veröffentlicht: hier lesen.

Quelle der Ramelow-Zitate:
http://www.bodo-ramelow.de/nc/tagebuch/detail_tb/browse/1/zurueck/tagebuch/artikel/ein-sensibler-ort-und-unsensible-werbung/


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